Freiwillige Feuerwehr Allmersbach im Tal

Einsätze Fachberater

Einsatz Fachberater Chemie 01/26 | 10.01.26 | 09:08 Uhr

Am vergangenen Samstag wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, unter dem Stichwort „Gasgeruch Keller“ nach Remseck am Neckar alarmiert. Um 9:08 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. Bewohner eines Hauses im Stadtteil Aldingen nahmen einen Geruch nach Stadtgas wahr. Stadtgas, das hauptsächlich aus dem geruchlosen Methan besteht, wird durch Zusatz einer sehr geruchsintensiven, nach faulen Eiern riechenden Substanz riechbar gemacht, um vor einer möglichen Gefahr zu warnen. Die ersten eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Remseck konnten messtechnisch kein Methan nachweisen und schlossen vorsorglich den Gas-Haupthahn im Untergeschoss. Weitere Messungen wurden später mit Messgeräten des Messwagens der Feuerwehr Ludwigsburg vorgenommen. Auch diese Messungen verliefen negativ. Die Feuerwehr verständigte den zuständigen Netzbetreiber und übergab ihm die Einsatzstelle. Um 10:27 Uhr kehrte der Fachberater mit dem MTW an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 02/26 | 11.01.26 | 14:21 Uhr

Am vergangenen Sonntag wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, zu einem Großbrand nach Oberstenfeld alarmiert. Um 14:21 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. Eine Lagerhalle, in der eine Kfz-Werkstatt untergebracht ist, stand im Vollbrand. Die riesige Rauchwolke war weithin sichtbar. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Oberstenfeld, Maximilian Fink, ließ umgehend weitere Fahrzeuge umliegender Wehren aus Großbottwar, Beilstein, Marbach, Kornwestheim und Remseck alarmieren. Es waren zur Brandbekämpfung drei Drehleitern im Einsatz. Der Kreisbrandmeister des Landkreises Ludwigsburg, Andy Dorroch, veranlasste aufgrund der starken Rauchentwicklung die Auslösung der Warnapps „NINA“ und „KATWARN“  mit dem Hinweis an die Bevölkerung, sich nicht im Freien aufzuhalten sowie Türen und Fenster zu schließen. Aus Ludwigsburg wurden die beiden Messfahrzeuge nachgefordert, um gemeinsam mit dem Fachberater Chemie Luftmessungen im Gemeindegebiet Oberstenfeld durchzuführen. Aufgrund der Messwerte konnte die Warnung an die Bevölkerung aufgehoben werden.

Es konnte sichergestellt werden, dass das anfallende Löschwasser zurückgehalten und über die Kläranlage entsorgt werden konnte. Zur Sicherheit wurde vom Fachberater Chemie aus dem am Brandobjekt vorbeifließenden Flüsschen Bottwar eine Wasserprobe entnommen, die in einem der Ludwigsburger Messfahrzeuge auf mögliche, brandtypische Schadstoffe untersucht wurde. Auch hier konnte Entwarnung gegeben werden.

Gegen 17 Uhr wurden die beiden Ludwigsburger Messfahrzeuge und der Fachberater Chemie aus dem Einsatz herausgelöst. Um 17:43 Uhr kehrte der Fachberater mit dem MTW an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 03/26 | 19.01.26 | 18:41 Uhr

Am Montagabend vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, unter dem Stichwort „Gasausströmung Fabrik“ nach Ludwigsburg alarmiert. Um 18:41 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. In einem Metallverarbeitungsunternehmen kam es aus einem Stickstofftank aufgrund einer Undichtigkeit in der Verrohrung zum Austritt von Stickstoff – ein Gas, das mit 78 Volumen-% den Hauptbestandteil der Luft ausmacht. Ein weißer Nebel und ein Zischen waren feststellbar. Durch das Ausströmen des im Lagertank enthaltenen Stickstoffs in flüssiger Form kommt es zum schlagartigen Verdampfen, dadurch wird der Umgebung Wärme entzogen und die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Es bildet sich ein Nebel. Die Feuerwehr Ludwigsburg konnte durch das Schließen eines Absperrhahns den Austritt stoppen und übergab dem mittlerweile eingetroffenen Techniker der Firma die Einsatzstelle. Um 20:03 Uhr kehrte der Fachberater Chemie an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 04/26 -05/26 | 29.01.26 | 21:41 Uhr

Am Donnerstagabend vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, zum ersten Einsatz an diesem Tag nach Remseck am Neckar alarmiert. Um 21:41 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. Nach einem ausgedehnten Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Aldingen, bei dem sich Brandrauch in die darüberliegenden Wohnungen ausbreitete, forderte die Einsatzleitung Remseck den Messwagen aus Ludwigsburg und einen Fachberater Chemie an. Die Bewohner haben ihre Wohnungen noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen können. Um 22:51 Uhr erfolgte ein weiterer Alarm für den Messwagen aus Ludwigsburg und den Fachberater Chemie nach Erdmannhausen. Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung Remseck konnten der Messwagen und der Fachberater aus dem laufenden Einsatz herausgelöst werden und die Einsatzstelle in Erdmannhausen anfahren. In einem Wohnhaus löste ein Kohlenmonoxidmelder Alarm aus. Bei Kohlenmonoxid handelt es sich um ein farbloses, geruchloses und hochgiftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht – im gegenständlichen Fall möglich durch eine Gastherme. Auch hier verließen die Bewohner ihr Haus und verständigten die Feuerwehr. Eine Erkundung der Feuerwehr Erdmannhausen ergab, dass es sich um einen Fehlalarm aufgrund eines defekten Kohlenmonoxidmelders handelte. Daher konnten der Messwagen aus Ludwigsburg und der Fachberater Chemie ihre Einsatzfahrt abbrechen und wieder zur Einsatzstelle in Remseck zurückkehren. Dort waren die maschinellen Lüftungsmaßnahmen der Feuerwehr gerade beendet worden und es konnten Messungen in den Wohnungen durchgeführt werden. Die Messergebnisse ergaben, dass die Bewohner nicht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Sie wurden anderweitig untergebracht. Um 0:23 Uhr traf der Fachberater Chemie wieder am Standort Allmersbach ein.

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Einsatz Fachberater Chemie 06/26 | 13.02.26 | 07:07 Uhr

Am Freitagmorgen vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, zu einem Verkehrsunfall mitGefahrgut auf die B 328 alarmiert. Um 7:07 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. Auf der B 328 in Höhe der Abfahrt Großbottwar-Ost ist ein Sattelzug mit Tankauflieger aus bislang unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Der LKW hatte Eisen(III)-chlorid geladen – ein stark ätzender Stoff, der gemäß Transportvorschriften als Gefahrgut zu kennzeichnen ist. Die ersten Lageerkundungen der zuerst eintreffenden Feuerwehr Großbottwar ergaben, dass kein Stoffaustritt stattfand. Deshalb wurden von der Einsatzleitung Großbottwar die beiden Messfahrzeuge der Feuerwehr Ludwigsburg und der Fachberater Chemie auf der Anfahrt abbestellt. Um 7:34 Uhr kehrte der Fachberater mit dem MTW an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 07/26 | 14.02.26 | 15:23 Uhr

Am Samstagnachmittag vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, unter dem Stichwort „Gasgeruch Ladengeschäft“ nach Ludwigsburg alarmiert. Um 15:23 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. In der Tiefgarage eines Einkaufszentrums wurde ein Gasgeruch gemeldet. Messungen des mitalarmierten Messwagens der Feuerwehr Ludwigsburg ergaben keine Auffälligkeiten, sodass der Fachberater Chemie die Einsatzfahrt abbrechen konnte. Um 16:05 Uhr kehrte der Fachberater mit dem MTW an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 08/26 | 01.03.26 | 18:26 Uhr

Am vergangenen Sonntagabend wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Ludwigsburg alarmiert. Um 18:26 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses löste der dort angebrachte Kohlenmonoxid-Melder Alarm aus. Die nach wenigen Minuten eintreffende Feuerwehr Ludwigsburg konnte messtechnisch kein Kohlenmonoxid nachweisen. Die in der Wohnung installierte Gastherme wurde von der Feuerwehr sicherheitshalber abgestellt. Der Fachberater Chemie konnte die Einsatzfahrt abbrechen. Um 18:53 Uhr kehrte der Fachberater mit dem MTW an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 09/26 | 03.03.26 | 19:37 Uhr

Am Dienstagabend vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Marbach am Neckar alarmiert. Um19:37 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. Ein Anwohner meldete einen Geruch nach Schwefel in einem Wohngebiet. Daraufhin alarmierte die Leitstelle Ludwigsburg die Feuerwehr Marbach, einen Messwagen aus Ludwigsburg und einen Fachberater Chemie. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der Geruch seine Ursache in dem Ausbringen von Gülle durch die örtlichen Landwirte hatte. Die Feuerwehr konnte somit den Einsatz beenden und der Fachberater Chemie kehrte mit dem MTW um 20:35 Uhr an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 10/26 | 7.3.2026 | 01:53 Uhr

In der Nacht zum Samstag wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Steinheim an der Murr alarmiert. Auch hier war wie beim vorigen Einsatzbericht das Ausbringen von Gülle der Grund für die Alarmierung der Feuerwehr. Eine Spaziergängerin meldete im Stadtteil Kleinbottwar einen Gasgeruch, worauf die Leitstelle Ludwigsburg die Feuerwehr Steinheim, einen Messwagen aus Ludwigsburg und einen Fachberater Chemie alarmierte. Um 1:53 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. Des Weiteren fuhren ein Rettungswagen und eine Streife der Polizei den Einsatzort an. Die erste Lageerkundung der Feuerwehr Steinheim ergab einen Güllegeruch. Ein ortsansässiger Landwirt bestätigte das Ausbringen von Gülle am Vortag. Die Feuerwehr konnte somit den Einsatz beenden und der Fachberater Chemie kehrte mit dem MTW um 2:14 Uhr an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 11/26 | 17.03.2026 | 00:13 Uhr

Am Montagabend vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Murr alarmiert. Um 21:48 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. In einer chemischen Fabrik löste die automatische Brandmeldeanlage aus und zusätzlich wurde die Kohlendioxid-Löschanlage aktiviert. In dem Firmengebäude sind brennbare Lösungsmittel gelagert. Die Besatzung des Messwagens aus Ludwigsburg und der Fachberater Chemie haben Luftmessungen durchgeführt und Hinweise für den Auslösegrund der Brandmeldeanlage gesucht. Dabei wurde man fündig. In einen Eimer tropfte ein zähflüssiges, nach Lösungsmitteln riechendes Medium. Die dabei freiwerdenden Lösungsmitteldämpfe kämen als Auslösegrund der Brandmeldeanlage in Betracht. Nachdem die Kohlendioxidkonzentration in den Räumlichkeiten durch maschinelle Lüftungsmaßnahmen der Feuerwehr deutlich abgenommen hat und keine Gefahr mehr bestand, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an den Betreiber. Der Fachberater Chemie kehrte mit dem MTW um 0:13 Uhr an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 12/26 | 17.03.2026 | 04:26 Uhr

Noch in derselben Nacht, ungefähr vier Stunden nach der Rückkehr vom Einsatz in Murr, wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach erneut alarmiert. Um 4:26 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) nach Hessigheim ab. Es brannte ein Gartenhaus in einer Gärtnerei. Die Einsatzleitung Hessigheim forderte den Messwagen aus Ludwigsburg und einen Fachberater Chemie an, um eine Beurteilung der Löschwasserzusammensetzung durchzuführen. Das Löschwasser gelangte nicht in die Umwelt, sondern floss zur Kläranlage. Die analytischen Untersuchungen des Fachberaters Chemie aus einer von der Besatzung des Messwagens entnommenen Löschwasserprobe ergaben keine Auffälligkeiten, sodass für die Kläranlage keine Gefahr bestand. Die Untersuchungsergebnisse wurden mit einem Vertreter der Kläranlage und einem Mitarbeiter des Umweltamtes des Landratsamtes Ludwigsburg erörtert. Der Messwagen und der Fachberater Chemie wurden anschließend aus dem Einsatz entlassen. Der Fachberater Chemie kehrte mit dem MTW um 7:32 Uhr an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 13/26 | 19.03.2026 | 00:25 Uhr

n der Nacht auf Donnerstag vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Ludwigsburg alarmiert. Um 0:25 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. Der Rettungsdienst wurde zu einer bewusstlosen Person in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Eglosheim gerufen. Beim Begehen der Wohnung löste das vom Rettungsdienst ständig mitgeführte Kohlenmonoxid-Warngerät einen Alarmton aus. Neben der medizinischen Versorgung der bewusstlosen Person, bei der ein hoher Kohlenmonoxidgehalt im Blut nachweisbar war, wurde für ein natürliches Lüften der Wohnung gesorgt und die Feuerwehr nachgefordert. Kohlenmonoxid ist ein farbloses, geruchloses und sehr giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Alle Betroffenen – die verletzte Person, ein weiterer Bewohner sowie drei Kinder – wurden ins Krankenhaus gebracht.

Auch der Messwagen der Feuerwehr Ludwigsburg konnte in der betroffenen Wohnung Kohlenmonoxid nachweisen. Auffällig war auch ein erhöhter Kohlendioxidgehalt in der betroffenen Wohnung. Kohlendioxid ist wie Kohlenmonoxid farb- und geruchlos, jedoch so gut wie nicht giftig. Es ist ein Bestandteil der Luft (ca. 0,04 Vol.-% bzw. 400 ppm) und entsteht bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Stoffe. Als Ursache für den Kohlenmonoxideintrag wurde die Gastherme vermutet, die von der Feuerwehr außer Betrieb genommen wurde. Nach dem Eintreffen des Fachberaters Chemie und mittlerweile durchgeführten maschinellen Lüftungsmaßnahmen erfolgten weitere Messungen in der betroffenen Wohnung und in den anderen Wohnungen in dem Haus. Bei weiteren Erkundungsmaßnahmen wurde festgestellt, dass der Abluftschlauch der Dunstabzugshaube in der Küche verbotenerweise an den Kamin angeschlossen war. Dies erklärt sowohl den Kohlenmonoxideintrag als auch die erhöhte Kohlendioxidkonzentration. Nachdem Kohlenmonoxid nicht mehr nachweisbar war, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle der Polizei. Der Fachberater Chemie kehrte mit dem MTW um 2:42 Uhr an den Standort zurück.

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Einsätze Fachberater Chemie 14-15/26 | 2./3. April 2026 | 19:15 Uhr

Am Gründonnerstag und am Karfreitag wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Möglingen alarmiert. Am Gründonnerstag rückte der Fachberater um 19:15 Uhr mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab und kehrte um 0:15 Uhr an den Standort zurück. Am Karfreitag erfolgte eine erneute Alarmierung nach Möglingen. Um 11:53 Uhr rückte der Fachberater ab und kehrte um 20:39 Uhr zurück.

Gemeldet war eine Trinkwasserverunreinigung in der Hochzone Möglingen sowie in der entsprechenden Behälterkammer im Wasserturm. Mehrere Anwohner hatten einen Benzingeruch im Trinkwasser wahrgenommen. Der Fachberater Chemie führte gemeinsam mit dem Messwagen der Feuerwehr Ludwigsburg Messungen im Bereich des Wasserturms durch und wurde hinsichtlich der Ursache fündig. In einem Straßeneinlauf befanden sich ca. 30 Liter einer Flüssigkeit, die stark eigenartig roch. Der Fachberater Chemie vermutete, dass es sich um organische Lösungsmittel mit Aromatenanteil handelt. Da zwischen dem Luftraum des Schachts und dem Luftraum über dem Behälter des Wasserturms eine Verbindung besteht, könnten die Dämpfe auf diesem Weg ins Trinkwasser gelangt sein.

Als erste Maßnahme wurde die Trinkwasserzufuhr vom Wasserturm zur Hochzone außer Betrieb genommen. Die Bevölkerung wurde über Warnapps angewiesen, das Wasser nicht zu nutzen. Im Bürgerhaus konnte die Bevölkerung Wasser holen und am Karfreitag hatte ein Getränkemarkt geöffnet.

Im Feuerwehrhaus Möglingen wurde ein Krisenstab eingerichtet. Dort waren neben dem Landrat des Landkreises Ludwigsburg, Dietmar Allgaier, Vertreter der Verwaltung der Gemeinde Möglingen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Werner Brosi, das Gesundheitsamt, das Veterinäramt, die Pressestelle des Landratsamtes und die Feuerwehr mit dem Fachberater Chemie vertreten. Die Flüssigkeitsprobe wurde zur ATF (Analytische Task Force) nach Mannheim gebracht. Die ATF besteht aus Einsatzkräften, die für die Bewältigung von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren ausgebildet sind. Eine Stunde nach dem Probeneingang lag das Ergebnis vor. Bei der Flüssigkeit, die zur Trinkwasserverunreinigung geführt hatte, handelte es sich um ein Gemisch aromatischer Kohlenwasserstoffe. Die Polizei hat Ermittlungen zum Verursacher aufgenommen.

Die Trinkwasserproben wiesen nur noch Spuren an aromatischen Kohlenwasserstoffen auf, sodass das Gesundheitsamt die Maßnahmen lockerte. Bis zum Verzehr konnte das Trinkwasser wieder genutzt werden. Am Folgetag wurden erneut Proben entnommen. Untersuchungen ergaben nur noch sehr geringe Spuren an aromatischen Kohlenwasserstoffen. Das Trinkwasser konnte von da an wieder uneingeschränkt genutzt werden. Der Krisenstab konnte seine Arbeit beenden.

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Einsatz Fachberater Chemie 16/26 | 05.04.2026 | 16:41 Uhr

Am Ostersonntag wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Vaihingen an der Enz alarmiert. Um 16:41 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. Bei der Ostereiersuche fanden zwei Bewohner in ihrem Garten ein kleines Gefäß mit der Aufschrift „Polonium 210“. Bei genauerer Betrachtung steht auf dem Etikett „Polomium“, also falsch geschrieben. Alle Polonium-Isotope sind radioaktiv. Polonium ist beim Einatmen oder Aufnahme über die Haut sehr giftig, da bereits ein Mikrogramm tödlich sein kann. Die Leitstelle Ludwigsburg alarmierte die Feuerwehr Vaihingen an der Enz, den Kreisbrandmeister, den Strahlenschutzzug aus Ludwigsburg, zwei Messwagen aus Ludwigsburg, ein Fahrzeug zur Dekontamination aus Marbach am Neckar sowie eine Fachberaterin Strahlenschutz und einen Fachberater Chemie. Des Weiteren fuhren mehrere Streifen der Polizei und der Rettungsdienst die Einsatzstelle an. Messungen der Feuerwehr ergaben keine signifikante Strahlenbelastung an dem Gefäß. Allerdings ist Polonium-210 ein Alphastrahler und Alphastrahlen werden durch die Gefäßwand abgeschirmt, sodass von außen nichts nachweisbar ist. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gefäß nicht von der Feuerwehr geöffnet. Die Gefahrenstelle wurde abgesperrt und das Eintreffen einer zuständigen behördlichen Stelle abgewartet. Vom Landesministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft kam ein Mitarbeiter, der das Gefäß mitnahm. Der Inhalt wird bei der LUBW (Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg) untersucht. Bei Redaktionsschluss lag das Ergebnis noch nicht vor. Der Fachberater Chemie kehrte mit dem MTW um 21:19 Uhr an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 17/26 | 24.4.2026 | 21:30 Uhr

m Freitagabend vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Winnenden alarmiert. Um 21:30 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. In der Max-Eyth-Straße in Winnenden war ein LKW mit Sattelauflieger geparkt. Auf der rechten Seite des Aufliegers tropfte eine gelbe Flüssigkeit, die beim Auftreffen auf den Asphalt schäumte. Der LKW war als Gefahrgut gekennzeichnet.

Zusammen mit dem mitalarmierten Messfahrzeug der Feuerwehr Backnang konnte der Fachberater den Stoff schnell als Salzsäure identifizieren. Der Gefahrgutzug der Feuerwehr Winnenden konnte die undichte Stelle lokalisieren und den Austritt stoppen. Mit einem basischen Salz wurde die Salzsäure auf dem Asphalt und auf der Ladefläche des Aufliegers neutralisiert. Die Feuerwehr Winnenden konnte über die Leitstelle des Ostalbkreises Kontakt zur Spedition, die ihren Sitz im Ostalbkreis hat, herstellen und weitere Auskünfte einholen. Der Fahrer des LKW traf kurze Zeit später an der Einsatzstelle ein.

Nach den durchgeführten Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle der Polizei, die den Fahrer anwies, den LKW auf den Betriebshof der Spedition im Ostalbkreis zu fahren. Um 0:40 Uhr kehrte der Fachberater an den Standort zurück.


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Einsatz Fachberater Chemie 18/26 | 30.4.2026 | 17:41 Uhr

Am Donnerstagabend vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, unter dem Stichwort „Gaswarnanlage Gebäude“ nach Ludwigsburg alarmiert. Im Untergeschoss eines Gebäudes hat die Gaswarnanlage ausgelöst. Um 17:41 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab. Aufgrund der Lageerkundung und den Messungen der Feuerwehr Ludwigsburg konnte der Fachberater um 18:06 Uhr die Einsatzfahrt abbrechen und kehrte um 18:53 Uhr an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 19/26 | 16.5.2026 | 07:47 Uhr

Am Samstagmorgen vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Marbach am Neckar alarmiert. Um 7:47 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab.

Die Feuerwehr Marbach wurde bereits um 7:15 Uhr wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage zu einer Firma mit einem Gefahrstofflager alarmiert. Der Auslösegrund waren nebelartige Dämpfe in der Lagerhalle für Gefahrstoffe. Daraufhin forderte der Einsatzleiter einen Messwagen aus Ludwigsburg sowie einen Fachberater Chemie an, bei deren Eintreffen der Grund für die Dämpfe mittlerweile vorlag: Es handelte sich um 30%ige Salzsäure, die aus einem IBC (Intermediate Bulk Container, quaderförmige Behälter für flüssige Stoffe) austrat. Salzsäure ist eine stark ätzende Säure, deren Dämpfe stechend und reizend riechen. Haut- und Augenkontakt führen zu schweren Verätzungen.

Nach Absprache zwischen dem Einsatzleiter und dem Fachberater Chemie wurde der Gefahrstoffzug aus Asperg und ein weiteres Messfahrzeug aus Ludwigsburg nachgefordert. Die ungefähr 400 Liter der ausgelaufenen Salzsäure wurden mit Bindemittel aufgenommen und der restliche Inhalt des havarierten Behälters in einen anderen Behälter umgepumpt. Anschließend wurden von der Feuerwehr Ludwigsburg Messungen in den Räumlichkeiten durchgeführt. Eine Ursache für die Leckage an dem Behälter konnte von der Feuerwehr im Zuge der Maßnahmen festgestellt werden. Die am Einsatzort anwesende Polizei wurde darüber in Kenntnis gesetzt. Durch den Vorfall gab es keine Umweltbeeinträchtigung und Verletzte waren nicht zu beklagen. Nach Beendigung der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Betreiberfirma und der Fachberater und kehrte um 13:19 Uhr an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 20/26 | 31.5.2026 | 01:23 Uhr

In der Nacht auf Sonntag vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Auenwald alarmiert. Um 1:23 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab.

Ein Bewohner einer DG-Wohnung eines Mehrfamilienhauses meldete einen undefinierbaren Geruch im DG des Treppenhauses. Die Feuerwehr Auenwald nahm den Geruch auch wahr, konnte mit ihren Gasmessgeräten jedoch keine Auffälligkeiten feststellen. Der Fachberater Chemie nahm bei dessen Eintreffen an derselben Stelle ebenso einen schwachen Geruch wahr. Bei den Erkundungsmaßnahmen konnte die Quelle des Geruchs lokalisiert werden. Vor der gegenüberliegenden DG-Wohnung befand sich eine Türmatte, die hauptsächlich aus Gummi bestand. Der Geruch der Türmatte war vergleichbar mit dem Geruch im Treppenhaus – nur wesentlich intensiver. Ein Befragen der Bewohner ergab, dass diese Türmatte am Tag zuvor vor ihrer Wohnungstür abgelegt wurde.

Die Ursache für den Geruch von Gummimatten sind sogenannte VOC (volatile organic compounds – flüchtige organische Verbindungen), die bei der Herstellung des Gummis zugesetzt werden. Diese Stoffe gasen längere Zeit aus und erzeugen einen typischen Geruch – besonders bei warmer Umgebung. Da sich die Türmatte außerhalb der Wohnung befindet, ist nicht von einer Gesundheitsgefahr auszugehen. Die Feuerwehr konnte daraufhin den Einsatz beenden. Der Fachberater kehrte um 1:56 Uhr an den Standort zurück.

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Einsatz Fachberater Chemie 21/26 | 5.6.2026 | 12:53 Uhr

Am Freitag vergangener Woche wurde der Fachberater Chemie der Feuerwehr Allmersbach, Harald Fischer, nach Fellbach alarmiert. Um 12:53 Uhr rückte der Fachberater mit dem MTW (Mannschaftstransportwagen) ab.

Eine Fachfirma brachte mit einem Tankfahrzeug, sogenannten Filterschlamm vom „F3 Wohlfühlbad Fellbach“ zur Kläranlage Fellbach. Aufgrund eines technischen Fehlers floss der Filterschlamm in den Vorfluter – den Bach Schüttelgraben. Im F3 werden in kurzen Zeitabständen (ca. einmal pro Woche) die Filter rückgespült, um sie von Schmutzstoffen, Verunreinigungen und Mikroorganismen zu reinigen. In manchen Schwimmbädern wie im F3 wird das Filterrückspülwasser in einen Behälter gegeben, wo feste, unlösliche Bestandteile sich absetzen können. Der Klarwasserabzug wird nach einer Absetzzeit der Kläranlage über die Stadtentwässerung zugeführt. Der abgesetzte Schlamm, der ein Konzentrat o.g. Schadstoffe sowie giftige, schwer abbaubare, durch die Zugabe des Desinfektionsmittels Chlor gebildete organische Chlorverbindungen enthält, wird je nach Bedarf ca. viermal im Jahr durch ein Tankfahrzeug zur Kläranlage gebracht – so wie im gegenständlichen Fall, als es zu dem technischen Fehler kam.

Die Feuerwehr hat einen Teil des durch Aktivkohle aus dem Filtermaterial stammende schwarz gefärbte Bachwasser unter Mithilfe einer Kanalreinigungsfirma in die Kläranlage gepumpt. Die Besatzung des Messwagens der Feuerwehr Backnang und der Fachberater Chemie haben Wasserproben entnommen und analysiert. Das Betriebslabor der Kläranlage Fellbach unterstützte bei der Analytik.

Mit einem zur Einsatzstelle gerufenen Vertreter des Umweltamtes des Rems-Murr-Kreises wurde die Situation erörtert. Der Fachberater Chemie empfahl, weiterführende Analysen auf bestimmte Parameter in einem Labor durchführen zu lassen.

Eine weitere Maßnahme der Feuerwehr zur Gefahrenabwehr bestand darin, dass die Landeswasserversorgung beauftragt wurde, eine größere Menge an Trinkwasser dem Schüttelgraben zuzuführen. Dadurch kam es zum Verdünnungseffekt, der auch beim Zufluss in die Rems gegeben ist.

Vor Ort war auch die Polizei mit dem spezialisierten Fachbereich Gewerbe/ Umwelt, die Ermittlungen wegen einer Gewässerverunreinigung in die Wege leitete.

Nach Abschluss der Maßnahmen konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden und der Fachberater kehrte um 16:22 Uhr an den Standort zurück.

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